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Zürcher Archäologie, Heft 4, Birmensdorf-Stoffel

Zürcher Archäologie, Heft 4, Birmensdorf-Stoffel
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Details

Autobahngrabungen

Durch den Bau der N 20/N 4 durchs Knonauer Amt geriet eine bisher archäologisch kaum bekannte Fundlandschaft ins Blickfeld der Forschung. Mit diesem Heft über die Befunde und Funde der Grabungen der mittelbronzezeitlichen Siedlung von «Birmensdorf-Stoffel» wird daher ein erster Mosaikstein erschlossen. Wie für die mittelbronzezeitlichen Siedlungen typisch, sind die Baustrukturen diffus und schlecht erhalten. Durch die Mehrphasigkeit des Siedlungsplatzes wird der Befund zusätzlich verschleiert, auch wenn die C14-Serie eindeutig in die bisher kaum bekannte frühe Mittelbronzezeit zu weisen scheint. Trotzdem ist dank der grossen Grabungsfläche eine weilerartige Siedlungsstruktur zu erkennen, relativ grosse, eher zweischiffige Häuser in Pfostenbauweise, begleitet von kleineren speicherartigen Gebäuden und Brandgruben. Durch die starke Fragmentierung der Keramik und die Beimischung jüngeren Materials können wir zwar den Keramikbestand der frühen Mittelbronzezeit auch am Fundkomplex von «Birmensdorf-Stoffel» noch nicht eindeutig fassen, dennoch leistet dieser Komplex einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur noch recht diffusen Chronologie der frühen Mittelbronzezeit.

Autorinnen: Christina Achour-Uster, Johanna Kunz

Zürcher Archäologie, Heft 4 (2001)
105 S., 127 Abb., 18 Taf.
Format 210 x 297 mm

Zusatzinformation

ISBN 978-3-905647-42-6
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